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Firlefanz reist nach Afrika

Firlefanz reist nach Afrika

Firlefanz möchte nach Afrika fliegen und die großen Tiere der Savanne kennenlernen — und findet dort beim Elefanten Tembo, der kleinen Tembi und dem jungen Löwen Simba neue Freunde.

Firlefanz erwachte eines Morgens und blinzelte ins Licht. Draußen zwitscherten die Vögel. Plötzlich hatte er einen ganz großen Gedanken: Er wollte nach Afrika reisen! Dorthin, wo die Elefanten und Löwen leben. "Heute fliege ich nach Afrika!", rief er.

Beim Frühstück aß Firlefanz einen Teller Honigbrei und trank warme Milch dazu. Er schaute aus dem Fenster und dachte an die weite Savanne. Wie würden die Elefanten wohl aussehen? Wie groß wäre wohl ein Löwe? Firlefanz lächelte und konnte es kaum erwarten.

Firlefanz rannte schnell zu Papalapapp. Der saß gemütlich vor seiner Haustür und trank seinen Morgenkaffee. "Papalapapp! Ich möchte nach Afrika — zu den Elefanten und den Löwen!" Papalapapp schmunzelte. "Ein großes Abenteuer! Wir nehmen das Flugzeug. Und ich komme natürlich mit!"

Gemeinsam rüsteten sie sich aus. Firlefanz zog seine festen Stiefel an, setzte den grünen Hut auf und nahm den Wanderstock. Papalapapp trug seinen Strohhut und packte Käsebrote und Himbeerlimonade ein. "Bereit?", fragte er. "Bereit!", rief Firlefanz.

Sie flogen über sieben Meere und sieben Wüsten, über sieben Gebirge und sieben Flüsse, durch sieben Wolken und sieben Regenbogen. Das Flugzeug summte wie eine große, brave Biene. Firlefanz schaute aus dem Fenster und sah unter sich immer mehr rotes und gelbes Land. Dann landeten sie sanft in Afrika.

Als sie aus dem Flugzeug traten, wehte ein warmer Wind. Die Sonne schien golden über der weiten Savanne. Überall wuchs hohes gelbes Gras, und ferne Berge leuchteten am Horizont. Und dann — da war er. Ein riesiger grauer Elefant stand nur wenige Schritte entfernt und schwang langsam seinen langen Rüssel.

Firlefanz stand ganz still. Der Elefant schaute ihn mit tiefen, freundlichen Augen an. Dann streckte er seinen Rüssel aus und stupste Firlefanz sanft an der Nase. "Er mag dich!", flüsterte Papalapapp. Der Elefant hieß Tembo und hatte eine kleine Tochter namens Tembi. Tembi war noch ganz klein und stupste Firlefanz ebenfalls neugierig an.

Tembi begann sofort loszuspringen und rannte um Firlefanz herum. Dann drückte sie ihren kleinen Rüssel in Firlefanz' Bauch, dass er lachend umfiel. Tembo schaute zufrieden zu. Papalapapp lachte, dass ihm der Strohhut vom Kopf fiel. Firlefanz und Tembi jagten einander durch das hohe Gras, bis beide erschöpft niedersanken.

Auf einer kleinen Anhöhe lag ein junger Löwe in der Sonne. Er öffnete ein Auge und sah Firlefanz an. Dann stand er auf, streckte sich — und trottete neugierig heran. Firlefanz hielt die Luft an. Aber der Löwe legte sich einfach neben ihn und schnurrte leise wie eine riesige Katze. Er hieß Simba und war noch gar nicht so groß.

Als die Sonne tiefer sank und den Himmel orange und lila färbte, saßen Firlefanz, Papalapapp, Tembo, Tembi und Simba alle gemeinsam im Gras. Firlefanz erzählte von seinem kleinen Dorf, und alle hörten mit großen Augen zu. "Ihr müsst uns einmal besuchen!", sagte Firlefanz. "Sehr gerne", sagte Tembi leise.

Als die ersten Sterne erschienen, war es Zeit zum Aufbruch. Firlefanz umarmte Tembi, streichelte Simbas Mähne und gab Tembo einen freundlichen Klaps auf den Rüssel. Dann stiegen sie ins Flugzeug und flogen heim, über sieben Regenbogen, sieben Wolken, sieben Flüsse, sieben Gebirge, sieben Wüsten und sieben Meere. Als Firlefanz sein Bett erreichte, schloss er die Augen und schlief sofort ein.